Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Gegründet in Send, Surrey, in den späten 1940er-Jahren von Rodney Clarke und Mike Oliver, konstruierte und baute das Unternehmen Formel-2-Einsitzer mit umfassend überarbeiteten Lea-Francis-Motoren. 1954 folgte ein frontmotorisierter, von Alta angetriebener 2½-Liter-Formel-1-Wagen, der Connaught B.
Zwischen 1955 und 1958 wurden insgesamt sieben Fahrzeuge gefertigt. Es war das erste britische Auto seit 1924, das ein kontinentaleuropäisches Autorennen gewann, als Tony Brooks den nicht zur Weltmeisterschaft zählenden Großen Preis von Syrakus 1955 für sich entschied. Entgegen aller Erwartungen gewann Brooks das Rennen mit 50 Sekunden Vorsprung vor dem Werks-Maserati 250F von Luigi Musso. Es war der erste Sieg auf einer kontinentaleuropäischen Rennstrecke seit Henry Segrave 1924 den Großen Preis von San Sebastián in einem Sunbeam gewann.
Trotz seiner geringen Größe war Connaught an der Spitze der Motorsporttechnik und entwickelte Fahrzeuge mit enormem Potenzial. Man zeigte sogar, dass ein bereits 1953 konzipierter Heckmotor-Wagen – wäre er vollendet worden – Jahre vor jedem anderen Team in der Formel 1 eingesetzt worden wäre.
Dieser atemberaubende Connaught B-Type wurde nach den originalen Spezifikationen des 1955 eingesetzten Rennwagens aufgebaut und verfügt über vollständige Wettbewerbsdokumente. Er bietet die perfekte Gelegenheit, zu einem sehr angemessenen Investment in die stetig wachsende Szene des historischen Motorsports bei prestigeträchtigen Veranstaltungen wie dem Goodwood Revival oder der Silverstone Classic einzusteigen.
Dieser „B“-Type wurde aus einer Sammlung originaler Werkskomponenten vom renommierten Connaught-Restaurator Stephen Langton für David Sadler aufgebaut. Das Projekt begann 1984, wurde jedoch erst im April 2006 fertiggestellt und auf der Rennstrecke getestet. Nach weiteren Arbeiten, einschließlich einer Motorüberholung, wurde das Fahrzeug von Jim Stokes Workshops, die seither mit dem Wagen verbunden sind, schließlich in Betrieb genommen. Während der Betreuung durch JSW wurde ein Anlasser eingebaut, was die Bedienungsfreundlichkeit erheblich verbesserte.
Das Fahrzeug wurde über mehrere Jahre sachgerecht eingelagert und wird nach erneuter Inbetriebnahme bereit sein, wieder Rennstrecken zu zieren. Es verfügt über neue HTP-Papiere und wurde kürzlich von den Rennfahrzeugspezialisten JSW Ltd. (Jim Stokes) überholt und einsatzbereit gemacht. Eine umfangreiche Dokumentations- und Historienakte ist Bestandteil des Angebots.
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