Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Okay, Sie haben es im Leben weit gebracht und die 50 längst hinter sich gelassen. Sie haben viel Geld in Ihren geliebten Klassiker investiert und bereits einige Rennen oder Rallyes bestritten. Aber seien wir ehrlich: Meist waren es eher Vorführungen oder gesellige Ausfahrten, bei denen Kaffeepausen, ausgedehnte Mittagessen und festliche Siegerehrungen wichtiger waren als der eigentliche sportliche Wettbewerb. Ihr Auto mag mit Sponsoraufklebern martialisch wirken, doch in Wahrheit stammen diese meist von Freunden, die ihre Unterstützung vor allem als Vorwand nutzen, um auf ein Getränk mitzukommen. Geben Sie es ruhig zu: Die echten Motorsport-Abenteuer, von denen Sie immer geträumt haben, liegen noch immer in weiter Ferne.
Doch noch ist es nicht zu spät. Broad Arrow könnte genau die richtige Lösung haben: einen echten Rennwagen und ein echtes Rallyefahrzeug aus Ihrer Jugend — komplett mit authentischer Wettbewerbshistorie, korrekter Sponsorbeklebung und erstaunlicherweise noch immer relativ erschwinglich.
Beim Rallyewagen handelt es sich um einen Peugeot 405 Mi16 aus den Jahren 1988/89, ausgestattet mit sämtlichen Zutaten der Gruppe A. Dieses besondere Exemplar war eines von vier Fahrzeugen, die Peugeot Italien bei Italtecnica für die Italienische Rallyemeisterschaft aufbauen ließ. Zugelassen wurde der Wagen am 5. Mai 1989 in Mailand, um noch am selben Tag bei der Targa Florio an den Start zu gehen. Mit Andrea Zanussi und Paolo Amati unter der Startnummer 2 gewann der Peugeot bei seinem Debüt direkt die Klasse und belegte zudem Rang drei im Gesamtklassement. Bis 1995 blieb der Wagen aktiv im Rallyesport. Seit 31 Jahren wurde er zwar nicht mehr im Wettbewerb gesehen, soll aber jederzeit wieder einsatzbereit sein…
Sie bevorzugten schon immer Rundstreckenrennen statt Rallyes? Hingen Poster von Andy Rouse oder Klaus Ludwig über Ihrem Bett? Dann dürfte dieser Ford Sierra RS500 Cosworth Sie in die Knie zwingen. Dieser Wagen von 1989 ist ein nach Gruppe-A-Spezifikation aufgebautes Fahrzeug des italienischen Team Imberti — kurioserweise jedoch ohne Renneinsatz in seiner aktiven Zeit. Heute präsentiert er sich in der legendären RS500-Lackierung der Spa 24 Hours von 1988 und ist dennoch vollständig periodenkorrekt. Und obwohl er mehr als doppelt so viel Leistung wie der Peugeot bietet, liegt der Schätzwert keineswegs doppelt so hoch…
Text: Jeroen Booij
Bilder: Broad Arrow Auctions