Das weltweite Magazin und der Marktplatz für Oldtimer-Enthusiasten – von Enthusiasten.
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Wenn es eine Sportwagenmarke gibt, deren treue Anhängerschaft bereit ist, mitunter kaum nachvollziehbare Summen zu zahlen, dann ist es Porsche. Und die 2026er-Ausgabe von Broad Arrows reiner Porsche-Auktion—Air|Water, die am 25. dieses Monats in Orange County, Kalifornien, stattfindet—macht das einmal mehr deutlich.
Zum Verkauf steht eine breite Auswahl an Porsche-Modellen, wobei insbesondere stark modifizierte und alles andere als serienmäßige Fahrzeuge die höchsten Schätzpreise erzielen. Es scheint kaum eine Rolle zu spielen, wer daran gearbeitet hat oder was genau verändert wurde—Modifikationen, Tribute-Bauten, auffällige Grafiken und maßgeschneiderte Interieurs steigern offenbar den Wert dieser Fahrzeuge.
Der König der Porsche-Customs—zumindest preislich—ist zweifellos Singer, und eines ihrer Fahrzeuge ist hier vertreten. Es handelt sich um ein 1990er Coupé, deutlich breiter als im Serienzustand und mit sämtlichen technischen Finessen in Motor und Fahrwerk ausgestattet. Besonders ins Auge fällt das Interieur mit farblich abgestimmtem Leder und Alcantara, Apple CarPlay sowie einer Klanganlage auf Konzertniveau. Seit der „Reimagining“-Überarbeitung im Jahr 2022 hatte das Fahrzeug zwei Besitzer und legte lediglich 1.499 Meilen zurück. Die Schätzung? 1,0–1,3 Millionen Dollar. Kein Scherz.
Doch es geht noch höher: Ein smurfblauer Porsche SCR von RUF aus dem Jahr 2025 wird auf 1,9–2,3 Millionen Dollar geschätzt. Das Fahrzeug verfügt über eine Carbon-Monocoque-Karosserie und Kevlar-Carbon-Schalensitze, was zu einem Gesamtgewicht von nur 1.250 Kilogramm führt. In Kombination mit dem hochspezifizierten 4,0-Liter-Motor beschleunigt er in 3,4 Sekunden von 0 auf 60 mph. Der Besitzer ließ den Wagen nach eigenen Vorstellungen fertigen und bewegte ihn seit der Auslieferung im vergangenen Jahr lediglich 217 Meilen.
Ein 1975er 911 S, von Gunnar Racing im Stil eines 911 RSR aufgebaut—mit Megafon-Auspuff, Zentralverschlussrädern und einer Lackierung wie aus einem 24-Stunden-Rennen—wird auf 250.000–350.000 Dollar geschätzt.
Etwas seriennäher gefällig? Ein roter 1957 356 A Speedster mit Matching Numbers, der sein Leben in Südkalifornien verbracht hat, erscheint mit 300.000–350.000 Dollar fast erschwinglich. Ein weiteres Exemplar von 1958 in silbergrau mit grünem Lederinterieur wird auf 425.000–475.000 Dollar geschätzt. Ein 1980 911 SC Coupé in attraktivem Blau liegt bei 75.000–90.000 Dollar. Vielleicht die beste Wahl—bevor die Tuning-Szene zuschlägt.
Text: Jeroen Booij, Fotos: Broad Arrow Auctions
Details:
You missed mentioning my 1958 Porsche 356 Speedster hillclimb racer that is slated to auction at the Broad Arrow event on April 25 (Lot 215). Speedster 84382 took its owner to six first place wins and two first-place rankings in E-Production from 1970 through 1980 in the Pennsylvania Hillclimb Association (SCCA) set of competitions, which ranged up and own the eastern seaboard in the U.S.
Speedster 84382 was owned (as a dealer) by Bob Holbert of Holbert's Garages in Warrington, PA. His son Al drove it while attending Lehigh University for engineering (1964-1966). Both were famous racers for Porsche and well-known personalities in the small town of Warrington.
Jess Holshouser bought 84382 from Holbert's in 1966 to have a more competitive Porsche in his racing class. Holshouser would modify his Speedster by fitting it with Carrera front brakes, having the rear wheel arches stretched for wider tires, and fitting Goodyear sllcks on Monocoque wheels (weighing a mere 9 lbs each). Holshouser also Z-barred the rear suspension units for strength, installed a limited-slip transaxle, and fitted a hot cam in the engine. The car was a beast!
According to documented PHA records, Holshouser finished in the top five for EP I/II n over 40 hillclimb events between 1968 and 1990, including the above-mentioned wins.
The car is currently painted in Holshouser's 1976 livery, which celebrated the U.S. bicentennial of that year. Also appropriate for this year's 250th anniversary, of course. Holshouser placed 2nd in EP-! for 1976; always a contender.