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Côte d’Azur Vertraulich: Das unbekannte Cabriolet

An der südöstlichen Küste Frankreichs, am azurblauen Mittelmeer, liegt die Stadt Nizza – berühmt für ihr mildes Klima, ihre mondäne Ausstrahlung und ihre prachtvolle Promenade. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Côte d’Azur eine wahre Blütezeit, in der sich Jetsetter, Künstler und Touristen vom mediterranen Licht und dem mondänen Flair verführen ließen.

 

Auf einer alten Postkarte aus dem Jahr 1952 sehen wir eine stimmungsvolle Szene der Promenade des Anglais. Die Eleganz der Epoche zeigt sich in jedem Detail: in den akkurat ausgerichteten Terrassenstühlen, der von Palmen gesäumten Uferstraße – und natürlich in den Autos.

Entlang der Küstenstraße ist eine bunte Vielfalt an Fahrzeugen geparkt: eine Mischung aus französischen, britischen und amerikanischen Modellen der 1940er- und frühen 1950er-Jahre. Unter den bekannten Exemplaren entdecken wir Peugeots, Citroëns, einige imposante Packards und vielleicht einen Austin oder Ford. Die Karosserieformen reichen von schlichten Limousinen bis hin zu eleganten Coupés.

 

Was diese Postkarte jedoch wirklich faszinierend macht, ist ein geheimnisvolles Fahrzeug, das teilweise hinter einer Straßenlaterne verborgen ist – knapp rechts von der Bildmitte. Es handelt sich um ein Cabriolet (Drophead Coupé) mit einer markanten Frontpartie und einem ungewöhnlichen Kühlergrill.

Es wurden bereits Vermutungen geäußert: Könnte es sich um eine seltene Ausführung eines Talbot-Lago, Hotchkiss oder gar Delage handeln? Das Modell scheint eine handgefertigte Karosserie zu tragen, möglicherweise von einem unabhängigen Carrossier – etwas, das bei Luxusmarken jener Zeit nicht unüblich war.

 

Der Kühlergrill ist auffällig: vertikal ausgerichtet, relativ schmal und leicht geneigt – im Gegensatz zu den breiten, horizontal betonten Designs vieler Nachkriegsfahrzeuge. Diese Details deuten darauf hin, dass es sich um ein seltenes oder sogar einzigartiges Modell handeln könnte. Vielleicht eine Sonderkarosserie von Chapron, Figoni et Falaschi oder Letourneur et Marchand?

 

Bis heute ist die genaue Identität dieses Cabriolets ungeklärt. Vielleicht gelingt es einem Kenner mit einem geschulten Auge für historische Karosserien, das Rätsel zu lösen. Wir sind gespannt auf Hinweise.

 

Publiziert:
Mittwoch Juli 9th, 2025
Frans van der Lee
22 Juli 2025, 16:17
Further investigations give me the impression of a EMW 340 (Eisenacher Motorenwerkes). Manufactored in the period 1949 bis 1955.

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Frans van der Lee
19 Juli 2025, 21:42
And a Nash 600 is there as well, parked behind the Citroen Traction Avant.
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Christophe
14 Juli 2025, 00:14
Andre and Gerd, you are men with perfect answers.

It's very interesting that this Delahaye still survive.
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Richard Heritage
13 Juli 2025, 16:02
I also see a Rover 75. A Rensult 4CV. And a Standard Vanguard Estate
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Mahul
13 Juli 2025, 12:21
Bonjour
Je pense que le cabriolet blanc pourrait être une Lea Francis à moins quil ne s’agisse d’une grosse Austin


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John Symes
13 Juli 2025, 12:05
It’s a Skoda 1102 Roadster
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Antoine
13 Juli 2025, 11:17
The body looks similar to 1101-1102 so might be something from Eastern Europe ?
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Andre BLAIZE
13 Juli 2025, 10:32
The Seine et Oise registrations records show that 4044-YC2 is a 1939 number on a Delahaye 148.
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Gerd Klioba
13 Juli 2025, 10:25
The mystery convertible is a Delahaye 148 L, chassis #60820, initially bodied by Figoni & Falaschi, but seen here as it was rebodied in 1950 by Brandone. Meanwhile it has been restored to its Figoni & Falaschi looks.
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A R E
13 Juli 2025, 10:14
The car is a Skoda 1102 Roadster built 1946 - 1952
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