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Abseits der ausgetretenen Pfade: Der Nash Ambassador von 1951

Zeitgenössische Automobilfotografen beharren meist auf einer goldenen Regel: Fotografiere ein Auto niemals—wirklich niemals—irgendwo anders als auf der Straße. Kein Waldlichtung, kein Schotterweg, kein felsiges Gelände und schon gar nicht auf dem perfekt gestutzten Rasen eines Golfplatzes.

Ich bin da völlig anderer Meinung. Im Gegenteil: Ich fotografiere Autos am liebsten so weit wie möglich abseits der ausgetretenen Pfade—egal ob es sich um einen Land Rover oder einen MG, einen Ford oder einen Porsche handelt. Genau deshalb spricht mich Nashes eindrucksvolle Werbung für den Ambassador von 1951 so sehr an.

 

Das Foto zeigt den Ambassador in einer rauen Outdoor-Kulisse—eine überraschende Wahl für ein Fahrzeug von 1,6 Tonnen Gewicht, mit kaum vorhandener Bodenfreiheit und einer Federung, weich wie Daunenkissen. Wie es dem Team gelungen ist, den Wagen dorthin zu bringen, bleibt ein Rätsel—zumal weit und breit kein See oder Fluss zu erkennen ist, der die Anwesenheit der posierenden Angler rechtfertigen würde.

Doch das ist nebensächlich. Das Bild vermittelt Abenteuerlust, Freiheit und das romantisierte Leben auf dem Land—genau die Emotionen, die eine Autowerbung unvergesslich machen. Oder, um es mit dem bekannten Song zu sagen: Thank God I’m a country boy.

 

Publiziert:
Dienstag Juli 29th, 2025
George Burdock
03 August 2025, 18:07
I'm not sure of the year, but this Nash appears to be the mid-line Statesman model, rather than the high-end Ambassador. A clue as to why the car is shown off the beaten track is that the Nash had fold-down-flat seats, which turned the car into a the equivalent of a double bed on wheels and, although not too comfortable, it was better than sleeping on the ground.
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